Es Gibt würklich dumme einbrecher hier ein paar beispiele: Als ganz besonders dusselig erwiesen sich zwei Räuber aus Edmonton/Kanada, welche im September 81 eine Tankstelle in Vancouver überfielen. Nach der Tat fesselten sie den Tankwart und flüchteten mit der Beute. Auf ihrer Flucht verfuhren sie sich aber und fragten an einer Tankstelle nach dem Weg - der Tankstelle, die sie vorher überfallen hatten. Der inzwischen befreite Tankwart läßt sie von der Polizei verhaften. Im Ostseebad Grömitz stahl ein Autodieb einen roten Golf, Baujahr 1976. Schon nach wenigen Kilometern gab das Gefährt seinen Geist auf. Enttäuscht schrieb der Autoklau auf einen Zettel und klemmte ihn hinter den Scheibenwischer: "Scheißauto. Hat keine 15 Minuten gehalten." Mitte August 1975 wollten drei Männer in Rothesay, Schottland, die Königliche Bank ausrauben. Auf dem Weg in die Schalterhalle blieben die Räuber allerdings in der Drehtür stecken, so daß hilfreiche Bedienstete der Bank sie befreien mußten. Die drei stammelten verwirrt ein Dankeschön und verließen blöd das Bankgebäude. Wenig später drangen sie erneut - diesmal erfolgreich - zum Kassenschalter vor und forderten vom Kassierer die Herausgabe von 5000 £. Aber keiner der Bediensteten nahm die Burschen ernst. Der Kassierer konnte sich kaum einkriegen vor Lachen, so komisch wirkten die drei Figuren auf ihn. Diese Reaktion verunsicherte die Bande so sehr, daß ihr Anführer die Forderung erst auf 500£ und dann gar auf 50£ senkte. Jetzt brüllte die gesamte Belegschaft vor Vergnügen. Soviel Mißachtung seiner kriminellen Absicht veranlaßte einen der Räuber zu einem beherzten, aber ungeschickten Sprung über den Tresen. Bei der Landung rutschte er aus und landete mit viel Spektakel auf dem Hosenboden. Durch dieses neuerliche Unglück enerviert, traten die beiden anderen Männer die Flucht an. Sie kamen aber nicht weit, weil sie in ihrer Verwirrung in der falschen Richtung durch die Drehtür stürmen wollten und erneut stecken blieben. Ein anderer Bankräuber konnte gefaßt werden, weil er wenige Tage nach seinem Überfall die gesamte Beute in der erst vor kurzem überfallenen Bankfiliale auf sein Konto einzahlen wollte. In Dänemark sprang ein flüchtender Bankräuber in ein Taxi und nannte dem Fahrer seine Adresse. Das vermeintliche Taxi entpuppte sich aber als Streifenwagen... Der geräusch- und erfolgloseste Bankraub spielte sich 1969 in Ohio ab. Dort reichte ein ausgesprochen unauffälliger Bankräuber einen Zettel an dem Kassierer, auf dem handschriftlich geschrieben stand: "Dies ist ein Überfall - ich besitze eine Waffe" Der Kassierer las - und dann entriß ihm der Bankräuber wieder das Papier, um noch einen Satz draufzuschreiben: "Stecken sie das Geld in eine Papiertüte!" Erneut bekam der Kassierer das Papier hingehalten. Er las es, nahm einen Kugelschreiber und setzte unter des Bankräubers letzten Satz: "Ich habe keine Papiertüte." Dann gab er den Zettel zurück. Worauf der schweigsame Bankräuber die Flucht ergriff. Durch die Dachluke wollte ein junger Einbrecher in einem Rostocker Supermarkt einbrechen. Bei dem Versuch verlor er aber das Gleichgewicht und landete in einem Regal voller Ketchup-Flaschen. Die Verkäuferin, die am nächsten Morgen als erste den Laden aufschloß, sah sich in einen Splatter-Film hineinversetzt: Überall Glasscherben und rote Schleifspuren. Den 23jährigen verhinderten Einbrecher fand sie in blutrot verschmierten Klamotten unter einer Kasse. Er hatte sich bei dem Sturz ein Bein gebrochen, hatte dann vergebens nach einem Ausgang gesucht und ist schließlich eingeschlafen. Im dänischen Munkebo sprengen drei Einbrecher den Safe einer Bank. Das Bankgebäude stürzt ein, der Safe bleibt heil. In Wuppertal schob ein Bankräuber einen Zettel mit der Aufschrift: "Das ist ein Überfall" über den Bankschalter. Der Beamte drehte den Zettel um - dieser entpuppte sich als ein Briefbogen mit Name, Adresse und Telefonnummer des Bankräubers. Ungeschicklichkeit bewies der Einbrecher Andreas S. Um an der Rückseite eines Juweliergeschäftes einsteigen zu können, balancierte er über die mit Drahtgeflecht gesicherte Krokodilhalle des Berliner Zoos - und rutschte ab. Zwar landete er nicht zwischen den Alligatoren, aber von dem Baum, auf dem er landete, kam er auch nicht mehr herunter, weil unter ihm die lebenden Handtaschen erwartungsvoll auf einen Mitternachtssnack warteten. Erst am nächsten Morgen wurde er von der Polizei 'errettet'. Der 50jährige Invalidrentner wollte mit einer Erpressung seine mickrige Rente aufbessern. Der nur 1,50 große und in der deutschen Rechtschreibung nicht gerade bewanderte Mann warf folgenden handgeschriebenen Brief bei der Sparkasse ein: Wir möchten Sie Doch bitten ohne Polizei 50 000 MARG An der Hermann Hesse Str. Kaufhalle Hinder Den Imbiss China Absulegen biss heute 15.30 Uhr, sonst Steht das Haus in Flammen. Wier sind Mährere Leute." Statt des Geldes erwarteten ihn die Ordnungshüter. Der dümmste Campingdieb war ein gewisser Fitzgerald F., der seine Ferien auf dem Campingplatz von San Diego (Kalifornien) verbrachte. Lange schon hatte er ein Auge auf die Wertsachen im Nachbar-Wohnwagen geworfen. Eines Tages fühlte er sich sicher - die Nachbarn waren fortgefahren. Er brach ein, raubte Fotoapparate, Schmuck, Sportgeräte und ein Angelset. Als die Familie Sanders, der der Wohnwagen gehörte, zurückkam, kam sie auch schnell dem Dieb auf die Spur: Der Angelhaken hatte sich in der Tür verklemmt und die Angelleine sich abgespult. Man brauchte also nur noch der Leine zu folgen. Man folgte der Schnur und begegnete prompt Fitzgerald, der sie- als ordentlicher Mensch - gerade wieder neu auf die geklaute Angelrolle aufspulen wollte. Im hessischen Egelsbach wurde ein Panzerwagen von mehreren maskierten und mit Schrotflinten bewaffneten Männern überfallen. Die Beute - elf Geldkisten - wurden in einen gestohlenen Geländewagen verladen. Dieser blieb jedoch beim überqueren der Bahnstrecke Darmstadt-Frankfurt stecken. Die Gauner konnten noch zwei der Kisten retten bevor ein heraneilender Interregio-Zug mit dem Fahrzeug kollidierte und den Großteil der Beute in die Luft wirbelte. Die Bankräuberin Erika G. wurde ein Opfer ihrer Nervosität. Die 41jährige überfiel mit einer Stan Laurel-Karnevalsmaske eine Bank und erbeutete 42 000 DM. Nach getaner Arbeit vergaß sie jedoch, die Maske wieder abzunehmen und wurde auf der Straße von Passanten bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. In Harnisch geriet der Amtsrichter Eduard Blaimont während einer Gerichtsverhandlung in Pau, Frankreich, weil ihm zum 17. Mal in seiner siebenjährigen Amtszeit der Einbrecher George Bruelle gegenüberstand. Diesmal hatte ein Handlungsreisender, in dessen Wohnung George eingestiegen war, den Halunken schnarchend auf dem Kanapee erwischt. George war eingeschlafen, weil er sich zu ausgiebig am Cognac des Wohnungsinhabers gütlich getan hatte. "Einen unfähigeren Einbrecher als Sie kann ich mir gar nicht vorstellen", kanzelte der Richter seinen alten Bekannten ab, "das nächste Mal weigere ich mich, ein Verfahren gegen sie zu eröffnen. Dann können sie selbst zusehen, wer Sie verurteilt, Sie Null." Ob George nach Abbüßung seiner Haftstrafe das Geschäft, zu dem er so gar nicht berufen war, aufgegeben hat, ist nicht bekannt. Bei einem Einbruch in die Frankfurter Diskothek 'Sky' verkeilte sich der 20jährige Einbrecher in einem Fenster und mußte von der Feuerwehr mit Schneidbrennern befreit werden. In Frankfurt schoß sich ein flüchtender Bankräuber aus Nervosität in die linke Hand, und dann bekam er das Schloß seines Fluchtfahrrades nicht auf: 5 Jahre Haft. Ziemlich dumm stellten sich auch Gangster in Saarmund bei Potsdam an, als sie versuchten, den Geldautomaten einer Bank zu stehlen. Sie setzten mit einem geklauten LKW rückwärts durch die gläserne Eingangsfront in die Bank und verbanden den Automaten mit Hilfe eines Seiles mit der Anhängerkupplung des Lastwagens. Danach fuhren sie an und entkamen mit der aus ihrer Verankerung gerissenen Beute - dem Kontoauszugsdrucker... Zu den Opfern der Nervosität muß auch Mike Z. gezählt werden, der nach dem Überfall auf eine Sparkasse mit 4855 DM durch die Chemnitzer Straßen irrte - er hatte vergessen, wo er sein Fluchtfahrzeug geparkt hatte. Zu Nervös war auch der Räuber, der mit den Worten "Her mit der Kasse oder ich schieße" einen Lebensmittelladen im englischen Wandsworth überfiel. Niemand nahm seine Worte ernst - er hatte den Revolver vergessen. Nicht Opfer seiner Nervosität, sondern seiner Kurzsichtigkeit wurde der Bankräuber Ralf S. Damit er sich die dicke Winter-Strumpfhose über das Gesicht ziehen konnte, mußte er die Brille abnehmen. Er betrat die Eilenburger Bank und stolperte halbblind zum Bauspar-Schalter, wo man ihn kein Geld geben konnte. Auf der Flucht verfuhr er sich, weil er seine Brille nicht mehr finden konnte. Polizisten zerrten ihn schließlich aus seinem Auto. Nicht etwa Nervosität oder mangelnde Sehschärfe verhinderten einen Einbruch in Neuburg, sondern vielmehr die Leibesfülle des Einbrechers. Dieser versuchte, durch das Kellerfenster in ein Wohnhaus einzusteigen und blieb dabei im Lichtschacht stecken. Im Polizeibericht stand zu lesen: "Da seine körperliche Fülle offensichtlich nicht mit der lichten Weite der Schachtöffnung in Einklang zu bringen war, wurde er bei seinem Einbruchsversuch eingeklemmt". Der Einbrecher mußte so lange um Hilfe rufen, bis die Feuerwehr eintraf. Nach einem gelungenen Überfall mit Maschinenpistolen wollten zwei 29jährige Magdeburger Bankräuber ihre Beute - 5000 DM .- auf der Reeperbahn verprassen. Den Wagen parkten sie in einer Nebenstraße, vergaßen dabei aber, ihre offen auf dem Rücksitz liegenden Mußspritzen im Kofferraum zu verstauen. Diese fielen einer Polizeistreife auf, der Wagen wurde sichergestellt. Später meldeten sich die ahnungslosen Ganoven auf der Davidswache. 'Ihr Auto sei , weil falsch geparkt, wohl umgesetzt worden', meinten sie. Daraufhin erfolgte die Festnahme. Probleme mit seinem Gewicht hatte ein Einbrecher in Solingen, der im Schornstein eines Zweifamilienhauses stecken blieb. Sein Komplize mußte bei der 82jährigen Nachbarin klingeln und die Feuerwehr herbeitelefonieren. Nach zweieinhalb Stunden war der beleibte Einbrecher befreit. Ein Bankräuber in Malta wollte nach getaner Arbeit mit einem Linienbus flüchten. Dieser hatte jedoch Verspätung. Er wurde festgenommen, weil einem Streifenpolizisten die aus den Manteltaschen ragenden Geldscheine auffielen... Ein ungeschickter Einbrecher wollte in Tiverton in ein China-Restaurant einbrechen. Er kletterte durchs Fenster, verlor sein Gleichgewicht und fiel in eine Friteuse. Fettbeschmiert rappelte er sich hoch und rutschte auf die Kasse zu. Es waren keine Geldscheine zu finden, und so füllte er seine Taschen mit Unmengen von Kleingeld. Als er - mit ausgebeulten Taschen und gerinnendem Fett am Körper - das Restaurant verließ, fiel er einem vorüberkommenden Polizisten sofort auf und wurde festgenommen. Mit seiner Beute in Höhe von 17.000 Mark sprang ein Bankräuber aus Magdeburg in sein Fluchtfahrzeug. Dieses sprang aber nicht an - der Tank war bis auf den letzten Tropfen leergefahren. Ein Dieb klaute Konzertkarten - und konnte beim Besuch desselben von der Polizei festgenommen werden. Selten dämlich waren Einbrecher, die in Schwerin ein Fotogeschäft ausraubten. Noch am Tatort fotografierten sie sich gegenseitig mit einer Polaroidkamera. Das Ergebnis konnte sie nicht zufriedenstellen, die Fotos kamen schwarz heraus. Enttäuscht warfen sie diese in den Papierkorb. Später konnte die Polizei drei gelungene Schnappschüsse von den Galgenvögeln auf den Fotos, die nur einige Minuten zur Entwicklung brauchten, bewundern. Pech bei der Wahl seiner Unterkunft hatte ein Ausbrecher, der aus dem Gefängnis der amerikanischen Hafenstadt Madonna del Freddo entkam. Er klopfte an einer einsamen Hütte - aufgetan wurde ihm von dem Polizisten, der den Ausbrecher einst verhaftet hatte - dieser hatte die Hütte als Ferienwohnung gemietet. Pech hatte auch ein weiterer Ausbrecher aus dem englischen Northeye-Gefängnis, allerdings bei der Wahl seines "Fluchtfahrzeugs". Er versteckte sich in einem Lieferwagen, der die Gefängnisküche mit Gemüse belieferte. Nach langer Fahrt schlich sich der Ausbrecher aus dem Fahrzeug und fand sich in den Mauern der Haftanstalt zu Lewes wieder. Zu Übermütig wurde eine fünfköpfige Tresorknackerbande aus Berlin, die innerhalb eines Jahres bereits 31 Tresore aufgeschweißt hatte. Bei dem neusten Coup ließ sich Bandenmitglied Michael Z. von hinten knipsen, mit heruntergelassener Hose. Das Bild deponierten die Gangster zum Hohn in den geleerten Tresor. Das Hinterteil konnten die Polizisten nicht identifizieren, wohl aber den auffälligen Sportpullover, den der Fotografierte trug. Rasch hatten sie ermittelt, wo er gekauft wurde - und der Panzerknacker hatte mit Kreditkarte bezahlt. Ein zu markantes Gesicht hatte ein 22jähriger Bankräuber aus dem nordrhein-westfälischen Kirchhundem. Er überfiel eine Bank im Nachbarort und entkam mit 9940 Mark Beute. Aber bereits 45 Minuten später konnte er schon gefaßt werden. Eine Bankangestellte hatte in ihm ihren ehemaligen Schulkameraden Stefan G. anhand seiner markanten Mike-Krüger-Nase erkannt. Der erfolgloseste Erpresser war wohl Peter S. (42), der einen befreundeten Anwalt um einige Tausend Mark erleichtern wollte. Er versteckte sich dazu mit Kamera und Blitzgerät in dessen Schlafzimmerschrank. Einige Stunden später kam es wirklich zu interessanten Begegnungen zwischen dem Anwalt und seiner Freundin auf dem Schlafzimmerbett, und Peter S. stürzte wild fotografierend aus dem Schrank. Nach dem Entwickeln des Films war leider nicht das ehebrecherische Paar zu erkennen, sondern nur sehr deutlich ein Plattenspieler, der in der Ecke des Schlafzimmers stand. Ein passionierter Sammler von Sportlerautogrammen ist der 42jährige arbeitslose Henryk L. Mehrere tausend Stück hatte er schon gesammelt. Allerdings überstieg die Korrespondenz langsam aber sicher seine finanziellen Möglichkeiten des Brandenburgers. Deshalb legte er ausländische und deutsche Briefmarken unter einen Farbkopierer und schnitt anschließend die Zacken mit einer Nagelschere aus. Die deutschen klebte er auf die Bittbriefe, die ausländischen auf die Rückumschläge. Jedoch ging er nicht bei jeder Briefmarke sorgsam genug vor: Er viel bei der Post auf, als hundert Briefe mit kopierten Marken aus dem Inn- u. Ausland bei ihm eintrudelten. Nach einem Überfall auf ein Postamt in Blumenberg (Brandenburg) raste das Ganoventrio mit einem weißen Audi 80 durch eine Radarfalle und wurden mit 43 Stundenkilometer zu schnell geblitzt. Ein 17jähriger Einbrecher aus Michendorf/Berlin wurde gefaßt, weil er beim aufschweißen eines Tresors einen an die Potsdamer Verkehrsbetriebe adressierten Fahrscheinantrag mit Adresse und Paßbild verlor. Weil er nur noch 5,16 Mark besaß, überfiel der arbeitslose Kraftfahrer Werner T. eine Raiffeisenbank im brandenburgischen Dallmin. Als die, mit einer Gaspistole bedrohte, Verkäuferin 21000 Mark in eine Plastiktüte gepackt hatte, verabschiedete er sich mit den Worten: 'Danke, das reicht' und anschließend mit einem Fahrrad. Ein 70jähriger Malermeister nahm kurzerhand die Verfolgung auf. Der Räuber stoppte schließlich genervt und überreichte dem Verfolger die Beute: 'Hier, das können sie wieder zurückbringen.' Doch der Handwerker blieb hart: 'Das machst du selber.' In der Bank sagte T. resigniert: 'Sorry, war nicht so gemeint.' Im englischen Stoke-on-Trend stehlen zwei Diebe einen Wassertank. Dieser ist halb voll und zieht eine Wasserspur direkt zum Haus der Diebe... Ein Bundeswehrsoldat überfiel mit Strumpfmaske und Uniform eine Bank. Trotz seiner Maskierung konnte er schnell identifiziert werden: Auf seiner Uniform prangte sein Namensschild... Bei einem Überfall eines Geldtransporters vor einem Metro-Markt kletterte einer der Räuber in den Panzerwagen, um die Geldsäcke auszuladen. Sein Kumpan verstaute gerade geraubte Koffer in den Fluchtwagen. Allerdings haben sie nicht mit der Reaktion des Geldboten gerechnet: Dieser schlug die Tür zu, schwang sich zu seinem Kollegen ins Führerhaus und verriegelte den Wagen. Der verhinderte Räuber konnte das Fahrzeug erst in der nächsten Polizeikaserne verlassen. Eine Millionärsvilla im amerikanischen Bel Air wurde von einem Dieb heimgesucht. Dieser verlor aber die Orientierung in den zahlreichen Räumen des Gebäudes nicht zurecht, und landet schon panisch geworden, im Schlafzimmer des Besitzers. Diesen bittet er, ihn doch irgendwo herauszulassen... In Recklinghausen überfiel ein Arbeitsloser eine Bankfiliale im Stadtteil Suderwich. Nach dem Überfall flüchtete er mit seinem eigenen Auto. Verhaftet wurde er wenig später nur einige hundert Meter von der überfallenen Filiale entfernt - in seiner Wohnung. Der Polizei leicht gemacht haben es zwei Schüler aus Toisdorf bei Siegburg, die in einem unbewachten Moment in eine Schreibtischschublade einer Fahrschule griffen und mit mehreren hundert Mark blitzschnell verschwanden. Die beiden Burschen sind am Abend für einen Vortest für die Mofa-Prüfbescheinigung in die Fahrschule gekommen. Nachdem sie sich mit dem Geld aus dem Staub machten, verfolgte sie der 55jährige Fahrlehrer, verlor aber im Dunkeln ihre Spur. Dies war aber nicht weiter tragisch, da die beiden Nachwuchsganoven vor ihrer Tat brav ihre Adressen in die Prüfbogen eingetragen hatten. Noch am gleichen Abend konnten die beiden 15jährigen Diebe ermittelt werden. In Dortmund brachen zwei Diebe in eine Trinkhalle ein. Zu ihrer Beute zählten neben Alk, Geld und Zigaretten auch Eier. Diese zerbrachen und hinterließen eine Spur. Rein in den Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. Der 30jährige David Bell, gerade wegen Autodiebstahls entlassen, stahl vor dem Gefängnistor ein Auto, um damit nach Hause zu fahren. Gelegenheit macht Diebe - für einen 35jährigen Mann aus Hüsten im Sauerland ergab sich die folgenreiche Gelegenheit mit dem Fund einer ec-Karte samt PIN-Nummer. Der Mann konnte der Versuchung nicht widerstehen, berichtete die Polizei am Dienstag. Statt die Karte zurückzugeben, hob der Finder eine vierstellige Summe ab, ohne zu ahnen, daß er dabei ins Visier einer Überwachungskamera geriet. Als die Aufnahme veröffentlicht wurde, staunte die Polizei: Dass Konterfei des Gesuchten prangte gleich doppelt in der Zeitung - einmal im Zusammenhang mit der Kontokarte, einmal als Porträt des neuen Schützenkönigs. Anstatt des erwarteten Geldes bekam ein Ganove, der die Sparkassenfiliale im Recklinghäuser Stadtteil Hochlarmark überfiel, nur einen Rüffel vom Filialleiter: "Hau ab, du Arsch, hier gibt's kein Geld." Er flüchtete ohne Beute. Ein ganzes Bankgebäude jagte ein brasilianischer Bankräber in die Luft. Der 27jährige versuchte in einer Bank der Stadt Jaguapita den Banktresor zu knacken, indem er in mit Gas in den Tresor leitete und dann anzündete. Die darauffolgende Explosion war so gewaltig, daaß das Dach des Gebäudes weggesprengt wurde. Der Bankräuber wurde nur leicht verletzt. Seiner Schusseligkeit vermasselte einem Bankräuber in Hamburg den großen Coup: Auf dem Weg zum Schalter eines Geldinstitutes versuchte der 43jährige Mann nach Polizeiangaben eine Wollmütze mit Augenschlitzen über den Kopf zu ziehen, was ihm jedoch nicht auf Anhieb gelang. Zudem verhedderte sich seine Schreckschußpostole im mitgebrachten Beutel. Da hatte er allerdings der Kassiererin schon mitgeteilt, daß dies ein Überfall sein sollte. Die Frau löste Alarm aus. In Recklinghausen brach ein drogenabhängiger Dieb in die Umkleideräume des Sportvereins SG Hillen ein. Dort durchsuchte der 30jährige die Spinde und entwendete zwei Brieftaschen. Die eine war fast leer, in der anderen befanden sich dreihundert Mark Bargeld. Allerdings verlor er dabei seine eigene Brieftasche. Inhalt neben 14 Pfennigen Bargeld: Personalausweis und Führerschein. Für die Polizei Routinearbeit... Seine Emotionen konnte ein Bankräuber in Essen schwerlich zurückhalten. In Tränen aufgelöst forderte der etwa 16 bis 18 Jahre alter Mann die Summe von 3000 Mark, um damit die angeblich durch einen Komplizen geplante Sprengung der in der Innenstadt gelegenen Bankfiliale zu verhindern. Der Kassierer beachtete ihn allerdings kaum: Er informierte seinen Chef und bediente die anderen Kunden. Nach etwa 10 Minuten verließ der junge Mann unverrichteter Dinge die Bank. Opfer seiner Körperfülle wurde ein Einbrecher in Texas. Bei seinem Versuch, durch einen Luftschacht in einen Lebensmittelmarkt einzudringen, blieb er in der Röhre hängen. Dabei hatte er sich extra mit Babypuder eingepudert. Als der Geschäftsinhaber am nächsten Morgen die Tür aufschloß, baumelte ihm ein Fuß aus der Decke entgegen. Die alarmierte Polizei brauchte eine Stunde, um den 'verklemmten' Langfinger zu befreien. Nach seiner Entlassung sollte der 24jährige William Singleton im Vorraum des Polizeipräsidiums auf sein Taxi kaufen. Um sich die Zeit zu vertreiben, brach er den polizeieigenen Süßwarenautomaten auf und stahl einen Schokoriegel für 60 Cents. Wie wichtig ausreichend Schlaf ist, mußte ein Einbrecher erfahren, der bei einem Einbruch in eine Schule vor Übermüdung auf dem Klo einschlief. Als er erwachte, klickten bereits die Handschellen... Einen Tresor sowie zwei Fluchtfahrzeuge mussten 4 'Panzerknacker' nach einem Einbruch in einem Supermarkt am Tatort zurücklassen. In aller Frühe drangen zwei Männer in eine COOP-Filiale in Leibstadt ein. In den Büroräumen entdeckten sie einen Tresor, den sie später in Ruhe knacken wollten. Im Schweiße ihres Angesichtes schleiften sie das Teil zur hinteren Laderampe. Von dort wollten sie ihre Beute in einen gestohlenen Golf umladen, was aber fehlschlug. Der 600 Kilo schwere Tresor knallte mit lautem Getöse auf den Wagen. Dieses hörte ein Anwohner, welcher sofort die Polizei verständigte. Die Diebe verschwanden, tauchten aber kurz darauf mit zwei Komplizen in einem gestohlenen Mazda wieder auf. Zu viert versuchten sie nun, den stählernden Koloss in den Mazda zu hieven. Auch das misslang. Die Ganoven flüchteten. Wie die Polizei verlauten ließ, waren beide Fahrzeuge für den Transport von so schweren Gütern absolut ungeeignet. So dämliche Diebe hat man selten erlebt: Zwei Ganoven in Paris klauten einen Wagen. Doch im Fenster hing ein 'Zu verkaufen'-Schild mit der Rufnummer des Besitzers. Als sich ein Interessent meldete, erfuhr der Bestohlene so den Standort des Autos - und den der Diebe. Ein 29jähriger fiel bei dem Versuch, Altkleider aus einem Container zu stehlen, in denselbigen und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Zu wörtlich hatte ein Ladendieb das mit dem 'guten Rutsch' genommen, als er im neuen Jahr eine Filiale eines Ledi-Marktes in Recklinghausen überfiel. Zehn Minuten nachdem der 25jährige den Markt betreten hatte, lege er einige Waren auf das Transportband der Kasse. Als er an der Reihe war, griff schnell er in die Kasse und versuchte mit der Beute, einem Bündel Geldscheine, zu flüchten. Allerdings hatte zwischenzeitlich heftiger Regen eingesetzt. Die Fliesen im Eingangsbereich erwiesen sich daher für den Flüchtenden als glattes Parkett. Er kam zu Fall und blieb nach Zeugenaussagen 'etwas verdattert' auf dem Boden liegen. Die 26jährige Kassiererin reagierte prompt und setzte sich zusammen mit einem Kunden auf den Dieb. Die wenige Minuten später eintreffende Polizei brauchte dem Dieb nur noch Handschellen anzulegen. Eine feuchte Fußspur führte die Polizei in Herne schließlich doch noch auf die Spur eines Einbrechers, der zuvor in einem Yachthafen Boote aufgebrochen hatte. Nachdem er bei einem Bootseinbruch ertappt wurde, rettete er sich durch einen beherzten Sprung ins Wasser vor der Polizei. Eine Suche mit Hilfe von Scheinwerfern blieb erfolglos, bis eine feuchte Spur auf einem Bootssteg die Beamten direkt ins Versteck des Langfingers in einer Yacht führte. Ein Opfer seiner Gier wurde der Autodieb Justin Clark. Zu seiner Beute gehörte auch ein Funkrufempfänger. Dessen Besitzer, nicht auf den Kopf gefallen, schickte diesem die Nachricht, er habe 1500 DM in einer Kirchentombola gewonnen. Diesen Gewinn wollte sich der Dieb nicht entgehen lassen und fackelte nicht lange. Doch statt des Geldsegens erwartete ihn die Polizei mit Handschellen. Ein Herz für Kinder hatte ein Einbrecher aus West Valley City, Utah, der bei einem Einbruch in ein Appartment durch lautes Kindergeschrei aus der Nachbarwohnung gestört wurde. Er brach auch in dieses Appartment ein, weckte die Mutter und forderte sie auf, ihr Baby zu füttern und die Windeln zu wechseln. Als diese nicht reagierte, wechselte er eigenhändig die Windeln und hielt anschließend der erschrockenen Mutter eine Moralpredigt. Kurz nachdem er die Wohnung verließ, wurde er von der Polizei aufgegriffen. Dumm geboren und nichts dazugelernt. Vor dem Duisburger Amtsgericht ein Libanese wegen des Diebstahls von 33 Armbanduhren verantworten. Als der Richter ein Protokoll verlas, in dem der Name eines zweiten Tatbeteiligten genannt wurde, erhob sich plötzlich ein junger Mann im Zuhöhrersaal und sage höflich: "Ja, hier." Eine Minute später sass auch er auf der Anklagebank. Die im US-Bundesstaat Arizona ansässige Firma 'Guns For Hire' inszeniert authentisch aussehende Schießereien und Pistolenkämpfe für die amerikanische Filmindustrie . Eines Tages ging ein Auftrag ein, der trotz guter Bezahlung nicht angenommen werden konnte: Eine 47jährige Anruferin forderte die Ermordung ihres Mannes. Die erhielt 4-1/2 Jahre Knast wegen Anstiftung zum Mord. Ein 32jähriger Architekturstudent aus Soest wollte wohl sein Bafög aufbessern und überfiel mit einer Leuchtpistole bewaffnet eine Bank. Der Überfall ging glatt über die Bühne und der Mann flüchtete mit 43.000 Mark Beute. Doch auf der Flucht fuhr er mit seinem Fluchtfahrzeug - dem Wagen seiner Mutter - als erstes in eine Sackgasse. Er drehte um und fuhr erneut an der gerade überfallenen Bank vorbei, so das die Angestellten mühelos seine Autonummer aufschreiben konnten. Als er mit seiner Beute bei seiner Mutter auftauchte, um ihr den geliehenen Wagen zurückzugeben, wartete schon die Polizei auf ihn. Völlig überfordert war ein Dieb, als er im hessischen Fuldabrück seine Beute ausprobieren wollte. In einem Großmarkt hatte er ein Computerprogramm mitgehen lassen, welches er zu Hause auf seinen Rechner installieren wollte. Was ihm fehlte, war das Handbuch. Nach vergeblichen Versuchen, das Problem allein zu bewältigen, kehrte er in das Geschäft zurück. Diesmal wollte er die Anleitung stehlen. Der Verkäufer, der den Diebstahl inzwischen bemerkt hatte, nahm ihn fest, als er nach dem Handbuch griff. Dümmer als die Polizei erlaubt war auch ein 34jähriger Einbrecher in Rüschlikon/ZH. Als dieser eine Scheibe des Dorfmuseums Rüschlikon einschlug, verletzte er sich leicht die Hand. Bevor er sein Werk fortsetzte, ließ er die Wunde von einem Nachbarn verbinden. Der Helfer schöpfte aber Verdacht und alarmierte die Kantonspolizei Zürich. Diese verhaftete den Einbrecher, einen Deutschen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz in der Schweiz, an Ort und Stelle. Wer Ordnung hält in seinem Leben... Der ehemalige Marinesoldat Dana R. Collins konnte des Mordes überführt werden, nachdem die Polizei folgende Check-Liste bei ihm fand: Mache mit ihm einen Ausflug Schneide ihm den Kopf ab Schneide ihm die Zehe und die Finger ab Verstaue die Überreste in zwei Säcke. Fahre mit den Körper nach Pennsylvania und lade ihn dort ab Behalte den Kopf, die Finger und die Zehen und verstreue sie auf dem Rückweg. An den Tücken der Technik scheiterte ein Räuber, der sich ausgerechnet die Handtasche einer 83jährigen ausgesucht hatte, die gerade in einem Fotoautomaten Paßbilder machen ließ. Der junge Mann steckte seinen Kopf gerade dann in die Kabine in Bonn, als der Automat sein erstes Bild schoß, berichtete die Polizei. Die rüstige Rentnerin konnte nicht nur ihre Handtasche retten, sondern den Beamten auch gleich ein Fahndungsfoto des Räubers in die Hand drücken. Wenig Erfolg hatten zwei Männer aus Kentucky/USA bei dem Versuch, einen Geldautomaten aus der Wand zu reißen. Zu diesem Zweck hatten sie den Automaten mit einer Kette an der hinteren Stoßstange ihres Pickups befestigt und fuhren an. Doch statt des Automaten rissen sie nur ihre eigene Stoßstange ab. In Panik verließen sie den Tatort und ließen die Stoßstange incl. des Nummernschildes am Ort des Geschehens zurück. Seinen 'Arbeitgeber' erpressen wollte ein 39jähriger Mann aus Sachsen. Seine Forderung war unmißverständlich: '10 000 DM, sonst erzaehle ich der Polizei, dass ich bei ihnen schwarzarbeite.' Eine persönliche Geldübergabe erschien dem DDR-Übersiedler allerdings als zu riskant. Deshalb forderte er, dass die geforderte Summe auf sein Konto eingezahlt werden solle und übermittelte seine Kontonummer. Noch am selben Tag wurde der Erpresser von der Polizei festgenommen. Ausgerechnet in den Räumen der Polizei erkannte ein Einbrecher aus Köln sein eigenes Fahndungsfoto und überführte sich damit selbst als Täter eines Einbruchs in ein Haarstudio, bei dem er von einer Kamera aufgenommen worden war. Wie die Polizei in Köln mitteilte, fragte der 32jährige Mann die Beamten nämlich, woher sie denn bloß das Foto von ihm hätten. Es zeigte ihn in dem Friseurgeschäft, in das er bereits mehrfach eingebrochen war. Neben Bargeld hatte der glatzköpfige Täter auch Haarpflegemittel und Kosmetika erbeutet. Dümmer als die Polizei erlaut zeigte sich ein Einbrecher aus Datteln in Karlsruhe: Er wurde festgenommen, als er sein von der Polizei abgeschlepptes, mit Diebesgut vollgestopftes Auto persönlich von der Wache abholen wollte. Der Wagen des 27 Jahre alten Mannes war Polizisten aufgefallen, weil er an einer abgelaufenen Parkuhr stand. Beim näheren Hinsehen entdeckten die Beamten unter anderem mehrere Geldkassetten, Taschen mit Münzgeld, viele Schlüssel sowie Hämmer. Das Auto wurde beschlagnahmt und der 27jährige geschnappt, als er auf der Wache auftauchte. In den Wind schlug ein Einbrecher alle gutgemeinten Warnungen vor den Gefahren des Sonnenbadens, als er während eines Einbruchs in ein Krankenhaus in Salisbury eine Sonnenbank entdeckte. Flugs entledigte sich seiner Kleidung und legte sich unter die Höhensonne. Die Zeituhr stellte er auf 45 Minuten ein. Stunden später suchte der Mann erneut Hospital auf. Doch dieses Mal kam er als Patient - vor Schmerzen halb wirr und über und über mit Brandblasen bedeckt. Da er immer noch den Arztkittel trug, den er bei dem Einbruch in Salisbury entwendet hatte, riefen die mißtrauisch gewordenen Schwestern die Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der Sonnenanbeter sein Sonnenbad unter einer Spezialmaschine genommen, mit der Verbrennungsopfer behandelt werden. Dabei hatte er die maximale Behandlungsdauer von 10 Sekunden um das dreihundertfache überschritten. Nach Aussagen der Ärzte wird er für sein Leben vernarbt bleiben. Eine Beute ganz nach seinen Geschmack fand ein Einbrecher, der in Hamburg eine Spedition überfiel. Die erbeutete Flasche 'Doppelkorn' sagte dem Mann so zu, dass er bei einem Pegel von 4,0 Promill einschlief. Vernehmungsfähig war der Schluckspecht erst Tage danach. Mit Blindheit geschlagen war ein Räuber, der mit gezückter Waffe in eine Drogerie stürmte, etwas von einem Überfall rief und sich eilig eine Maske über den Kopf zog. Doch leider hatte er vergessen, vor dem Überfall die Augenöffnungen aus der Pappmaske auszuschneiden... Anscheinend war der Mann benebelt oder er hatte wirklich noch nie eine Turnhalle von Innen gesehen - sonst hätte er gewußt, wie flexibel Fensterscheiben aus Plexiglas sein können. So aber nahm er einen Stein zur Hand, holte aus und warf ihn mit viel Schmackes in das Schaufenster einer Getränkehandlung in Arkansas, um anschließend, so hoffte er, mit einigen Flaschen Hochprozentigen das Weite suchen zu können. Doch der mit viel Energie geworfene Stein prallte an der Plexiglasscheibe ab und traf den verhinderten Dieb am Kopf, der wie vom Blitz gefällt sofort zu Boden ging. Dieser Vorfall wurde von einem Video-Überwachungssystem aufgezeichnet und der Dieb konnte noch vor Wiedererlangen des Bewußtseins von der Polizei verhaftet werden. Der frühe Vogel fängt doch nicht immer den Wurm. Diese Erfahrung mußte ein Räuber machen, der um fünf Uhr morgens eine Filliale der Schnellimbisskette 'Burger King' überfallen wollte. Er betrat das Lokal, zog eine Pistole und forderte von dem Angestellten den Inhalt der Kasse. Dieser jedoch erklärte, die Kasse nicht öffnen zu können, ohne zuvor eine Bestellung eingegeben zu haben. Daraufhin bestellte der Mann Zwiebelringe. Als ihm der Angestellte erwiederte, dass diese nicht zum Frühstück angeboten werden, verliess der Mann gefrustet das Lokal. 'Von dieser netten alten Dame wird schon keine Gefahr ausgehen' dachte sich ein Einbrecher aus Iowa, als er von der 93jährigen Ruth Bradshaw auf frischer Tat ertappt wurde. Doch die clevere alte Dame legte ihn eiskalt aufs Kreuz indem sie vorgab, in ihm den Freund ihres Sohnes erkannt zu haben. Sie servierte dem Eindringling ein reichhaltiges Frühstück und schlug ihm danach vor, sich noch eine Weile bei ihr auszuruhen. Der Einbrecher nahm das Angebot dankend an und schlummerte auf dem Sofa der alten Frau friedlich ein, nur um kurz darauf von der herbeigerufenen Polizei wieder geweckt zu werden. Frisch gefallener Schnee führte die Mainzer Polizei auf die Spur eines mutmaßlichen Taxiräubers. Kurz vor Mitternacht wurde ein 62jähriger Taxifahrer zu einer Wiesbadener Gaststätte gerufen, wo er einen Fahrgast aufnahm, der in die Nähe der Mainzer Uniklinik gefahren werden wollte. Dort angekommen, schlug der Fahrgast den Taxifahrer mit der Faust und raubte ihm seine Geldbörse mit 300 Mark. Nach dem Raub entdeckte die alarmierte Polizei im Schnee die Fußspuren des Tatverdächtigen. Sie endeten an einem Haus in der Mainzer Freiherr-vom Stein-Straße. Weitere Fußspuren, die vom Haus wegführten, waren nicht zu erkennen. Bei einer Überprüfung des Hauses stießen die Beamten auf einen 21jährigen Mann, der dort zu Besuch war und auf den die Täterbeschreibung paßte. Seine Schuhe paßten genau zu den Abdrücken im Schnee. Der mutmaßliche Taxiräuber wurde festgenommen. In einer mehr als peinlichen Situation fand ein Hausbesitzer aus Tennesee einen Einbrecher vor - er war in der Hundetür steckengeblieben. Nach seiner Festnahme bekam ein amerikanischer Räuber die Gelegenheit, lange darüber nachdenken, warum eine über den Kopf gestülpte durchsichtige Plastiktüte eine äußerst dämliche Verkleidung ist... Was schiefgehen kann wird auch schiefgehen. Dieses Gesetz wurde für einen Einbrecher zur Wirklichkeit, der im März 1991 versuchte in ein Spirituosengeschäft einzubrechen. Zuerst verletzte er seine Hand bei dem Versuch, ein Loch in die Decke des Ladenlokals zu stemmen. Anschließend warf er eine Flasche Whisky durch das eben entstandene Loch - die Flasche fiel jedoch zurück, zersplitterte am Boden und löste den Einbruchsalarm aus. Der 24jährige stolperte, fiel auf die Scherben und verletzte sich erneut schwer. Bei dem Sturz verlor er auch noch seine Brieftasche incl. den Ausweispapieren. Als er sich wieder aufgerappelt hatte, kletterte er durch das Loch zurück auf das Dach, stolperte erneut und fiel herunter. Auf der Flucht hinterließ er eine Blutspur bis zu seiner Wohnung - nur wenige Meter vom Ort seines Wirkens entfernt... Um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen, trug der 28jährige John P. Wuchko bei einem Raubüberfall Chirurgenhandschuhe. Diese warf er nach dem Überfall weg. Die Polizei sammelte sie ein und fand Wuchko's Fingerabdrücke - an der Handschuhinnenseite. In den frühen Morgenstunden des ersten Weihnachtsfeiertages hörte ein Ehepaar aus Md. ein verdächtiges Geräusch aus ihrem Wohnzimmer und riefen die Polizei. Diese rückte mit mehreren Streifenwagen an und sieben Beamte stürmten mit gezogenen Waffen das Haus. Was sie vorfanden, überraschte sie - der Einbrecher saß mit einem glückseeligen Gesichtsausdruck unter dem Weihnachtsbaum und öffnete die hübsch verpackten Geschenke seiner Opfer... Pech auf der ganzen Linie hatte ein Mann bei dem Versuch, in die Wohnung eines Pfarramtes in Bornheim bei Bonn einzusteigen. Der tollpatschige Einbrecher scheiterte schon beim Aufbrechen der Hintertür. Als er vom Dach aus das Fenster eines Gästezimmers aufbrach, machte er so einen Lärm, daß der Pfarrer wach wurde und ihn durch lautes Rufen in die Flucht schlug. Dabei verlor der Einbrecher vor lauter Hektik ein kleines Mäppchen, in dem sich nicht nur der Personalausweis, sondern auch ein Sozialversicherungsausweis und ein Angelschein befand. Es war ein leichtes, den 29jährigen Täter in seiner Wohnung festzunehmen. Bei der anschließenden Vernehmung gestand er neben dem Einbruch in das Pfarramt weitere 17 Einbrüche in Bonn und Umgebung. Bei einem Gefangenentransport gelang es zwei Gefangenen, aus dem Bus zu flüchten. Sie rannten an einer Laterne vorbei, der eine links, der andere rechts. Leider waren sie aber mit Handschellen aneinander gefesselt. Pech für die Dummen - sie wurden von den Wärtern festgenommen, nachdem sie hinter der Laterne zusammenprallten. (gemailed von Heiko L.) Wie der Jäger der Schweißspur, so folgte die New Yorker Polizei einem Räuber. Als dieser einen Taxifahrer ausrauben wollte, fuchtelte er dermaßen nervös mit seiner Pistole herum, daß er sich in den rechten Fuß schoß. Der Taxifahrer fiel im Glauben erschossen worden zu sein in Ohnmacht - die Polizei ging nur den Bluttropfen des Gangsters nach. (Eingesand von Arthur D) 1991 wurde in Kansas City ein 41jähriger Mann nach einem verpfuschten Einbruchsversuch schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Er und sein Komplize wurden während eines Einbruchs in einen Supermarkt von einem Polizisten überrascht. Sein Komplize sprang in das Fluchtfahrzeug und versuchte, den Polizeibeamten zu überfahren. Dieser konnte jedoch schnell genug aus dem Weg springen. Nicht aber der 41jährige, der direkt hinter dem Beamten stand. Leichtfüßig ist in Winterberg ein junger Mann auf einem geparkten Aute herumgeturnt: Mit Anlauf sprang er auf die Haube des Wagens und hüpfte von dort über die Frontscheibe und das Dach bis zur Heckklappe, bevor er wieder auf der Erde landete. Pech für den jungen Mann - in dem Auto lagen zwei Polizeibeamte in Zivil auf der Lauer. Ein des Raubes überführter Mann aus dem US-Bundesstaat Texas einigte sich mit dem Gericht, einen Schadensersatz in Höhe von 9600 US-Dollar zu zahlen, um so einer Haftstrafe zu entgehen. Der Mann übergab dem Gericht auch einen Check - einen gefälschten allerdings. Nun sitzt er für 10 Jahre hinter Gittern. Seine Spuren im Schnee sind einem Serieneinbrecher in Bad Salzuflen zum Verhängnis geworden. Der 26jährige Mann war von Zeugen beobachtet worden, wie er in der Nacht die Scheibe einer städtischen Unterkunft einschlug. Nach der Tat flüchtete der Verbrecher. Doch anhand der Schuhspuren im frisch gefallenen Schnee konnten die Beamten dem Täter über eine längere Strecke folgen. Auch sein Versuch, falsche Fährten zu legen, in dem er in seinen eigenen Schneespuren rückwärts ging, scheiterte. Der Mann wurde schließlich in einem Waldstück festgenommen. Auf der Flucht rannte ein als Frau maskierter und sehr stark geschminkter Räuber direkt in die gläserne Eingangstür der gerade überfallenen Bank. Er war der erste Räuber, der anhand eines Lippenabdruckes identifiziert werden konnte. In Los Angeles betrat ein junger Mann eine Bank, zog eine Pistole und forderte vom Kassierer die Herausgabe des Geldes. Nachdem ihm sein Wunsch erfüllt wurde, drückte er die Beute wieder dem Kassierer in die Hand und forderte ihn auf, alles auf sein Konto einzuzahlen. 'Keiner bewegt sich', brüllte einer von zwei äußerst nervös wirkenden Räubern bei einem Überfall auf ein Plattengeschäft in Michigan. Doch sein Partner machte einen Fehler - als er sich bewegte, schoß der verängstigte Bandit sofort ... 'Nicht Schuldig' - so plädierte ein Mann aus Rhode Island, dem diverse Automatenaubrüche zur Last gelegt wurden. Den Richter konnte er jedoch nicht überzeugen, denn er bezahlte die auf 400 Dollar festgelegte Kauktion mit Vierteldollarmünzen. Tagelang beobachtete ein 'Stratege' eine amerikanische Bankfiliale, um den Zeitpunkt des geplanten Überfalls optimal festlegen zu können. Als er glaubte, dass dieser gekommen sei, reihte er sich in die Schlange der Wartenden ein und wartete geduldig, bis er an der Reihe war. Als er dem Kassierer endlich von Angesicht zu Angesicht gegenüberstand, zog er eine Pistole und schrie förmlich: 'Dies ist ein Überfall! Keiner rührt sich!' Mit diesen Worten war der Überfall für ihn auch schon gelaufen, denn die fünf Wartenden hinter ihm waren bewaffnete FBI-Agenten, die in ihrer Mittagspause ihre Gehaltschecks einlösen wollten. Die FBI-Niederlassung befand sich direkt gegenüber der Bank. Nicht weit kam ein Dieb, der in einem Musikgeschäft eine CD mitgehen ließ. Nachdem er von einem Angestellten ertappt worden war, rannte er los - direkt in einen Pfeiler vor dem Eingang des Geschäftes. Bewußtlos blieb er liegen, bis ihn die Polizei einsammelte... In guter alter Wildwest-Manier feuerten drei Männer beim verlassen des soeben ausgeraubten Ladenlokals die Luft. Als jedoch einer von ihnen einen Polizeiwagen erspähte, versuchte er hastig, die verräterische Pistole in seiner Hose zu verstecken. Dabei schoss er versehentlich in seine Genitalien. Bei der Festnahme leistete er keinen Wiederstand. Vor der Haustür standen schon die Stereoanlage und andere Wertgegenstände des Opfers zum Abtransport bereit, als es dem 25jährigen Einbrecher in den Sinn kam, noch schnell ein Schaumbad in der Badewanne des abwesenden Hauseigentümers zu nehmen. Doch das warme Wasser machte die trübe Tasse nicht gerade munterer und er und fiel ins Reich der Träume. Der heimkehrende Eigenheimbesitzer verständigte die Polizei, die den noch Schlafenden in der Badewanne verhaftete. Wenn Dummheit weh tun würde... Zwei Einbrecher brachen in einer Gaststätte in Heidelberg ein und stahlen Bargeld und Spirituosen. Sehr sorgfältig durchsuchten sie die Lokalität aber nicht - denn sonst hätten sie zweifellos auch die Brieftasche gefunden, die einer von ihnen verlor und am Tatort zurückblieb. Ein Mann brach nach Geschäftsschluß erfolgreich in eine Bank ein und stahl ... ... das Videoüberwachungssystem der Bank. Allerdings war der Rekorder in einem anderen Raum untergebracht, so das er nicht das Videoband ergattern konnte, dass ihn beim Diebstahl der Kamera zeigt. Nicht sehr schlau hat sich ein 30jähriger Bankräuber aus Mannheim angestellt. Der US-Amerikaner und Volksbank-Kunde besuchte seine Bankfiliale zunächst zweimal, um nach seinem Kontostand zu fragen. Dabei gab er auch seinen Namen an. Offenbar war er nicht mit der Höhe seiner finanziellen Mittel zufrieden: Wenig später betrat er die Bank ein drittes Mal, sprang über den Tresen und raubte aus dem Kassenraum mehrere Tausend Mark. Ein Angestellter konnte das Kennzeichen des Fluchtfahrzeugs notieren. Nach einer Großfahndung konnte der räuberische Bankkunde schnell festgenommen werden. Im schönen Villingen im Schwarzwald brach ein Jugendlicher in einen Supermarkt ein und verging sich an den dort reichlich vorhandenen Speisen und Alkoholika. So vollgefessen schlief er noch an Ort und Stelle ein. Die Polizei weckte ihn am nächsten Morgen... (gemailed von Lars Godejohann) Sein Fahndungsfoto lieferte ein Räuber aus dem Land des Käses und der genaugehenden Uhren den Behörden quasi frei Haus. Der Eidgenosse betrat ein Fotogeschäft, ließ Bilder von sich machen und verschwand mit der Kasse während der Fotograf die Aufnahmen entwickelte. In der Nacht vom 13.11.1999 auf den 14.11.1999 in Düsseldorf: Ein Zivilwagen der Düsseldorfer Polizei stand in einem nicht sehr vornehmen Stadtteil zwischen mehreren Autos eingeparkt. Im Fahrzeug warteten zwei Beamte auf einen Zugriff, der PKW war nicht abgeschlossen und das Fahrerfenster war ein wenig geöffnet. Drei Jugendliche näherten sich von hinten dem Wagen und verschwanden hinter demselbigen. Die Beamten hörten dann einen der Jugendlichen sagen: "Seht ihr, so sieht ein Kofferraumschloß aus, wenn es nicht abgeschlossen ist". Wie durch Zauberei öffnete sich natürlich der Kofferraum. Komischerweise öffneten sich einen kurzen Moment später auch Fahrer- und Beifahrertür des Zivilwagens... (gemailed von Wilma) Den Coup seines Lebens wollte ein Mann aus Brandenburg landen und überfiel fünf Tage nach der Währungsunion eine kleine Sparkassenfiliale in Herzfelde bei Berlin. Seine Beute konnte sich sehen lassen: 2 200 Mark - Ost. Ein 17jähriger Dieb, der in Ohio in eine Gärtnerei einbrach und sieben Hängepflanzen stahl, machte es der Polizei besonders einfach. Die Beamten brauchten nur einer Spur von Blütenblättern folgen... In Berlin trieb seit einiger Zeit ein Raubkopierer sein Unwesen, der professionellen Grafikprogramme zu einem Bruchteil ihres Wertes an Graphiker zu verkaufen versuchte. Das Problem für die Kripo: Der Anbieter hatte sich sehr gut getarnt und auf seinem Werbezettel als Kontaktadresse nur eine "Scall"-Nummer angegeben. Unter solch einer Rufnummer kann man nur Nachrichten hinterlassen; wer diese am anderen Ende der Leitung mit einem "Pager"-Gerät empfängt, ist unkontrollierbar. Die Beamten mußten sich also etwas einfallen lassen. Das Problem war nur, dass der Täter alle Fäden in der Hand hatte: Er würde unerkannt am Treffpunkt erscheinen, er würde den Termin bestimmen, und er würde sich nur in ein Computergrafikbüro locken lassen. Die Kriminalisten kamen auf eine pfiffige Idee: Die Diensträume der Computer-Kripo lagen im Erdgeschoß des Polizeigebäudes, ein Eingang von der Straße her war vorhanden. Nun bastelte man an der Fassade herum, verdeckte das Wort "Polizei" und alles Amtliche mit Teppichklebeband. Statt dessen hängte man das Schild aus, das früher über dem Computer-Shop eines der EDV-Kriminalisten hing: "Redlich Datentechnik." Der Raubkopierer wurde angescalled und ein Termin wurde vereinbart. Der Mann viel auf die Täuschung herein und betrat den vermeintlichen Computershop. Als er verwundert feststellte, daß bei "Redlich Datentechnik" alle Mann bewaffnet herumliefen, klickten schon die Handschellen. (gemailed von:) Das man nicht alles glauben darf, was einem so erzählt wird, lernt man eigentlich schon als Kind. Und wenn nicht, dann muss man halt die Erfahrung machen wie jene 12 Männer aus Polen, die verhaftet wurden, weil sie in der Nähe der Stadt Szczecin eine Straße aufgerissen haben. Sie hatten nämlich zuvor von dem Gerücht gehört, dass im Fundament dieser Straße große Mengen von polizeilich konfiszierten Haschisch verbaut worden sei. Die Polizei soll das Haschisch angeblich an eine chemische Fabrik verkauft haben, die es dann als Asche für den Straßenbau weiterverwendet haben soll. Äußerst schmerzhaft endete die Flucht zweier junger Einbrecher aus Toronto, die sich mit einem Sprung von der Veranda des soeben ausgeraubten Hauses in Sicherheit bringen wollten. Dabei hatte es der jüngere der beiden so eilig, Distanz zwischen sich und dem geplünderten Objekt aufzubauen, dass er schon sprang, bevor sein 22jähriger zuvor gesprungener Kollege sich weit genug von der Veranda entfernen konnte. Prompt landete er auch auf ihn. Resultat: Schädelbruch, mehrere gebrochene Rippen, Schlüsselbeinbruch und eine gequetschte Lunge. Der 17jährige Springer hatte mehr Glück - er wurde nur mit einem verstauchten Fußgelenk ins Gefängnishospital eingeliefert... Zwei ungeschickte Bankräuber aus Halberstadt haben es geschafft, den gesamten Straßenbahn-Betrieb in der Vorharzstadt lahmzulegen. Mit Hilfe eines gestohlenen Lasters mit Ladearm rissen die Männer einen freistehenden Geldautomaten der örtlichen Kreissparkasse aus seiner Verankerung. Bei der Flucht zerstörte der nicht abgesenkte Ladearm die Oberleitungen der Straßenbahn auf einer Länge von mehreren hundert Metern, wodurch es zu einem Kurzschluss kam. Zudem wurden Hausfassaden und Fenster beschädigt. Die offenbar erschrockenen Bankräuber stellten den Laster mit dem noch verschlossenen Geldautomaten auf der Ladefläche in einer Sackgasse der Altstadt ab und flüchteten ohne Beute. Ein dunkler, nächtlicher Wald ist eigentlich ein gutes Versteck für einen Gauner auf der Flucht. Vorausgesetzt, dieser macht die ihn verfolgenden Polizisten nicht bei jeden Schritt durch rot blinkende LA GEAR Sportschuhe auf sich aufmerksam... Durch eine äußerst ungewöhnliche Masche machte ein unbewaffneter Bankräuber aus Italien die Medien auf sich aufmerksam. Er hypnotisierte nämlich den Kassierer und entkam mit knapp 12.000 Mark Beute... Mit einer Schrotflinte im Anschlag betrat ein junger Mann einen Krämerladen und forderte von dem Kassierer, die Tageseinnahmen in eine Tüte zu stopfen. Dieser tat wie ihm geheißen. Noch während er den Schotter in eine Einkaufstüte füllte, forderte ihn der Nachwuchsräuber auf, bei der Gelegenheit auch noch eine Flasche Scotch mit einzupacken. Diesen Wunsch musste ihm der Kassierer leider verweigern - schließlich sah der Räuber nicht so aus, als wäre er schon volljährig. Und damit hatte er den wunden Punkt des Räubers getroffen - denn der so in seine Ehre Gekränkte hatte nichts Eiligeres zu tun, als den ungläubigen Angestellten mit Hilfe seines Führerscheins von seiner Volljährigkeit zu überzeugen. Dieser warf einen kurzen Blick drauf - der Mann war tatsächlich über 21 - und packte auch noch eine Flasche des schottischen Schlummertrunks hinzu. Danach rief er die Polizei und nannte den Beamten Namen und Anschrift des durstigen Räubers, der daraufhin schneller verhaftet wurde, als er die erbeutete Flasche leeren konnte... Zur falschen Zeit am falschen Ort war der 43jährige Bankräuber Ricky Caudill. Er startete seinen Überfall just zu der Zeit, als in der Bank ein Polizeibeamter die Angestellten darüber aufklärte, wie sie sich im Falle eines Überfalles verhalten sollten... Blamabel - die 29jährige Brizella Mortimer konnte des Einbruchs überführt werden, weil sie einige auffällige Wäschestücke, die sie beim Einbruch im Haus ihrer Nachbarin erbeutet hatte, auf ihrer, vom Nachbargrundstück gut sichtbaren, Wäscheleine aufgehangen hatte. Eine äußerst ungewöhnliche Methode hatte sich John Dawson ausgedacht, um mit jungen Frauen zu schlafen. Der 26jährige brach in die Wohnung einer jungen Frau ein, zog sich nackt aus, verklebte seine Augen mit Klebeband und kettete sich mit Handschellen an das Bett seines Opfers. Zuvor legte er jedoch einen Zettel mit folgenden Instruktionen auf den Küchentisch: 'Gehe in dein Schlafzimmer und schlafe mit der Person auf deinem Bett. Er wurde von einer bewaffneten Person gekidnapped, die nur darauf wartet, eine weitere Person umzubringen. Dies wird geschehen wenn du dich weigerst.' Statt dessen lief die junge Frau aber zur Polizei. Befreien konnte sich der Verschmähte nicht, denn er hatte auch den Schlüssel zu den Handschellen auch auf dem Küchentisch zurückgelassen. Im Januar 1997 schnappte sich der 32jährige Ire Michael Coulter in einem Geschäft in Cookstown einige Schuhe, Socken und Boxershorts und rannte mit dieser Beute davon. Kurz darauf konnte er verhaftet werden, ohne dass sich jemand die Mühe der Verfolgung machen musste. Denn jeder kannte ihn - Coulter ist mit 2,30 Metern Körpergröße der größte Mann Irlands... Weil er mal einen Strafzettel nicht bezahlt hatte, gab der 26jährige Andrew Hofer aus Winnipeg bei einer Verkehrskontrolle die Personalien seines Bruders an. Pech für ihn - sein Bruder wurde nämlich wegen Vergewaltigung gesucht... Es gibt in der heutigen Zeit kaum noch etwas, dass sich nicht vom Telefon aus erledigen ließe. Einkaufen, Urlaub buchen, Sex... Dieser Umstand muß wohl den 52jährigen Gelegenheitsräuber Ronald Dean Cherry dazu ermuntert haben, auch seine Überfälle bequem vom Telefon aus zu erledigen, ohne dafür das Haus zu verlassen. Das Objekt seiner Begierde war ein Spielkasino in Biloxi, Mississippi. Dieses rief er an und teilte dem überraschten Angestellten seine Adresse mit. An diese sollten nämlich umgehend 100.000 Dollar geliefert werden, ansonsten würde er nämlich doch noch seine warme Stube verlassen und im Kasino vorbeischauen, um dort einige Leute zu erschießen. Statt des Angestellten mit der Kohle kam dann aber doch nur die Polizei... Die erste Lektion für angehende Bankräuber lautet, erst nach geglungener Flucht die Beute zu zählen. An Ernest Michaelson, einem 45jähriger Bankräuber aus Bridgeport, Connecticut, ist diese Lektion jedoch scheinbar vorbeigegangen - denn er rannte nach geglücktem Überfall auf den Hinterhof der soeben überfallenen Bank und fing an, dort in aller Ruhe seine Beute zu zählen. Wieviel er genau erbeutet hat weiß er dennoch nicht so genau - denn noch bevor er mit den Zählen fertig war wurde er von der Polizei verhaftet. Ein Räuber im brandenburgischen Lübben ist offenbar im Suff vom schlechten Gewissen übermannt worden, denn er rief bei der örtlichen Polizeidirektion an und bat um seine Festnahme. Als die Beamten eintrafen, um seiner Bitte nachzukommen, hatte es sich der 41-Jährige aber schon wieder anders überlegt. Er leistete heftigen Widerstand, konnte seine Festnahme aber nicht mehr verhindern. Wenn es den Titel 'Weltdümmster Gauner' geben würde, dann hätte ihn dieser Mann redlich verdient: Schon das Objekt seines allerersten - und auch letzten - Überfalls war äußerst schlecht gewählt - ausgerechnet ein gut besuchtes Waffengeschäft sollte es sein. Und das in einem US-Bundesstaat, in dem ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung Waffen in der Öffentlichkeit tragen darf. Um das Geschäft überhaupt betreten zu können, mußte der Mann einen Bogen um einen Streifenwagen machen, der vor dem Eingang abgestellt war. Der uniformierte Beamte stand gut sichtbar an der Ladentheke und trank einen Kaffee. Doch das alles konnte den Mann nicht abschrecken - er betrat den Laden, schrie 'Hands up' und feuerte zur Bekräftigung seiner Absichten einige Kugeln in die Decke. Bruchteile später hatten auch der Polizist, der Verkäufer und ein großer Teil der Kundschaft ihre Waffen gezückt und entfernten den Mann aus dem Gen-Pool der Menschheit. In Indiana wurde ein 19jähriger Amerikaner des Scheckbetruges angeklagt, weil er bei einer Bank mehrere mit 'magischer Tinte' unterschriebene Schecks einzulösen versuchte. Allerdings blieben Spuren der Tinte auf dem Papier zurück. Nicht schlecht staunten die Polizisten einer Polizeistation in South Carolina, als ein Mann die Wache betrat und einen Beutel mit Kokain auf den Tisch warf. Den verblüfften Polizisten erklärte er, dass der Stoff nur von minderwertiger Qualität sei und forderte die sofortige Verhaftung der Person, die ihm das Zeug verkauft habe. Ungewöhnliche Dreistigkeit ist einem 42-jährigen Niederbayern zum Verhängnis geworden. Der Mann wurde zunächst in Straubing wegen Fahrens ohne Führerschein und Urkundenfälschung zu fünf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Strafverschärfend wirkte sich aus, dass er wieder mit dem Auto zum Prozess gefahren war. Polizisten in Zivil beobachteten nach der Urteilsverkündung, wie der 42-Jährige sich von seiner Ehefrau vom Amtsgericht wegfahren ließ. Sie folgten aber dem Auto. Tatsächlich setzte sich der Mann nur wenige Kilometer später wieder ans Steuer. Die Beamten stoppten den Uneinsichtigen, der seine Gefängnisstrafe nun antreten muss. Sein eigenes Fahndungsfoto hat ein britischer Autodieb in einem gestohlenen Fahrzeug hinterlassen. Der 29jährige konnte der Versuchung nicht widerstehen, mit der Kamera, die er auf einem Sitz des geraubten Wagens fand, ein Selbstporträt zu knipsen. Dann kutschierte er einen Tag lang mit dem Auto durch die Gegend, setzte es schließlich gegen einen Baum und ließ es stehen. Den Fotoapparat vergaß er jedoch - sehr zur Freude der Polizei, die die Aufnahmen des Täters und seiner Freundin wirklich gelungen fand. Ausgerechnet in ein Gefängnis sind zwei Norweger eingebrochen. Die beiden Männer wurden in der Stadt Tromsö von zwei Wachleuten gestellt, als sie durch ein in den Zaun geschnittenes Loch auf das Gefängnisgelände schlüpften und dort den Boden absuchten. Bei der Vernehmung gaben sie an, sie hätten nach Rauschgift gesucht, das sie für inhaftierte Freunde über den Zaun geworfen hätten. Ihre Kumpane hätten die Drogen jedoch nicht finden können. Deshalb hätten sie selbst danach gesucht. Es gibt Menschen, die ziehen das Unglück magisch an. So auch der 20jährige Roger McCown, der in der amerikanischen Stadt Toledo in Ohio eine Reihe von Raubüberfällen beging. Zuerst wurde er elektrifiziert, als er in einem Gemischtwarengeschäft versuchte, das Stromkabel der Registrierkasse mit einem Taschenmesser zu durchtrennen. Dann brachte ihn auch noch der Angestellte durcheinander, der auf seiner Frage nach einer Tüte mit 'Aus Papier oder Plastik?' antwortete. Sichtlich verstört flüchtete der aus dem Konzept gebrachte Möchtegernräuber ohne Beute und ohne sein Messer. Die Polizei nahm ihn wenige Stunden später fest, kurz nachdem er sein Glück in einer Pizzabäckerei versucht hatte. Sie verhafteten den jungen Mann wartend am Straßenrand - sein Fluchtfahrer hatte sich verspätet... Autsch - das hat bestimmt weh getan. Nach geglücktem Überfall stopfte ein Bankräuber die Plastiktüte mit der Beute in seine Jeans und flüchtete. Leider übersah er, dass die Bankangestellten eine Farbbeute zwischen den Geldscheinen versteckt hatten. Es kam, wie es kommen musste: Die Bombe explodierte. Nach Zeugenaussagen riss sich der Mann daraufhin die Jeans vom Leibe, hüpfte rum wie Rumpelstielzchen und setzte dann mit schmerzverzerrtem Gesicht die Flucht in seiner Unterwäsche fort. Auf der Suche nach einem nicht verschlossenen Fahrzeug schlich ein junger Autoknacker in Kaarst zu mitternächtlicher Stunde über einen Parkplatz und rüttelten an den Türen der dort abgestellten Fahrzeuge. Schließlich hatte er Glück und fand ein Fahrzeug, dessen Hintertür sich problemlos öffnen ließ. Doch dann war es auch schon vorbei mit dem Glück, denn auf den Vordersitzen saßen zwei Polizisten, die dem Serientäter auf die Spur kommen wollten... Auf dem Parkplatz eines Supermarktes stellte eine ältere Dame fest, dass vier fremde Männer in ihrem Auto saßen. Ohne Rücksicht auf Verluste ließ sie ihre Einkaufstaschen zu Boden purzeln und zog eine Pistole aus ihrer Handtasche, die sie auf die Männer richtete. Mit überschnappender Stimme schrie sie die Männer an, sofort das Fahrzeug zu verlassen und unverzüglich das Weite zu suchen. Die vier Männer überlegten nicht lange und suchten ihr Heil in der Flucht vor der rabiaten Omi. Diese setzte sich zufrieden in den Fahrersitz und versuchte, den Schlüssel ins Zündschloß zu stecken. Doch dieser wollte nicht passen. Kein Wunder, denn ihr Fahrzeug des gleichen Modells stand vier Parkbuchten weiter. Also lud sie ihre Einkäufe in ihr Auto um und machte sich auf den Weg zur nächsten Polizeistation. Dort traf sie auch die vier bleichen jungen Männer wieder, die den Beamten gerade von der zunehmenden Seniorenkriminalität berichteten... Auf einem klassischen Mißverständnis beruhte die Niederlage eines Räubers, der eine Pizzeria mit den Worten 'Ich will alles' überfiel. Der Verkäufer nannte ihm den Grundpreis einer großen Pizza und legte ihm eine Liste mit den Preisen weiterer Zutaten vor. Der verwirrte Räuber flüchtete... Äußerst blamabel gestaltete sich der Auftritt eines Räubers, der im US-Bundesstaat Michigan eine Tankstelle auszurauben versuchte. Weil der Tankwart sein Ansinnen nicht sonderlich ernst nahm und die Herausgabe des Geldes verweigerte, drohte der Möchtegernräuber die Polizei zu rufen. Als der Tankwart ihm daraufhin immer noch die Beute verweigerte, rief der Mann tatsächlich die Polizei... Der wahrscheinlich dämlichste Drogenschmuggler der Welt wurde vor einigen Jahren am Flughafen von Sao Paulo verhaftet. Geraldo Gallo wollte einige Pfund Kokain außer Landes schmuggeln und höhlte zu diesem Zweck etliche Laiber Käse aus. Den Zollbeamten erklärte er, dass er die 25kg Käse in seinem Koffer am Ankunftsort verkaufen wolle. Der Plan scheiterte an zwei Details: 1. Der Käse war nicht gekühlt und wäre deshalb schon vor Gallo's Ankunft vergammelt gewesen. 2. Gallo reiste in die Schweiz. Die Zollbeamten konnten nicht nachvollziehen, aus welchen Gründen jemand minderwertigen brasilianischen Käse ausgerechnet in der Schweiz verkaufen wollte und öffneten die Käselaiber... Zwei Einbrecher aus Niederbayern überfraßen sich bei einem Einbruch in einen Supermarkt in der Lebensmittelabteilung derart, dass sie ein Verdauungsschläfchen halten mußten. Die Polizei brauchte sie nur noch einzusammeln... Einem Bonner Einbrecher dürfte es schwerfallen, einen Abnehmer für seine Beute zu finden. Denn er erbeutete aus der Auslage eines Sportartikelgeschäftes 14 Schuhe im Wert von rund 3.000 DM - aber alle nur für den rechten Fuß. Die Bereitschaft einer Polizeigarage in St. Louis war sehr erstaunt, als ein Mann in Schlangenlinien an die Gegensprechanlage heranfuhr und lallend einen Hamburger mit Pommes und Cola orderte. Und der Mann wunderte sich, warum die Leute von McDonalds ihn wegen Trunkenheit am Steuer verhafteten. Die Verhaftung machte Schlagzeilen in der lokalen Presse und am nächsten Tag orderte der DJ einer lokalen Radiostation, Pat Fortune, als Gag für seine Hörer einen Hamburger an derselben Gegensprechanlage. Die Polizisten überprüften routinemäßig seine Identität und stellten fest, das der Radiomoderator unzählige Strafzettel nicht bezahlt hatte. Auch er wurde verhaftet. 1992 konnte die Polizei zwei Einbrecher auf frischer Tat festnehmen, die bei dem Versuch, die Stahltür einer Pfandleihe mit einer Motorsäge zu öffnen, den Alarm ausgelöst hatten. Die beiden Einbrecher hörten von der laut heulenden Sirene nichts - ihr portabler Stromgenerator und ihre Motorsäge übertönten den Lärm... Im Dezember 1979 betrat eine äußerst attraktive und in einem eleganten grünen Kostüm gekleidete Dame eine Filiale der Bank of Amerika in Richmond, richtete ein Gewehr auf den Kassierer und verließ anschließend mit $3,000 Beute das Gebäude. Ihr Fluchtfahrzeug: Ein brandneuer goldener Cadillac mit Chauffeur... Mangelnde Kraft in den Oberarmen ist einem halbstarken Einbrecher aus Köln zum Verhängnis geworden. Der 15jährige wollte zusammen mit zwei Komplizen in einen Supermarkt einbrechen. Zu diesem Zweck hoben sie das den Eingang versperrende Rollgitter an, bis ein schmaler Spalt entstanden war, unter dem der Jugendliche hindurch kriechen konnte. Doch dann versagten seinen Kumpels die Kräfte - das Gitter rasselte wieder nach unten. Der Eingeschlossene zerschlug zwar noch eine Scheibe, konnte aber nicht in das Geschäft gelangen. So konnte er sich, während er auf die von Zeugen aherbeigerufene Polizei wartete, sich schon einmal an den Gitterblick gewöhnen... Ein Ladendieb in Nürnberg wollte in einem Geschäft einen Radiowecker mitgehen lassen, wurde aber von einem Ladendetektiv beobachtet und rannte davon. Weit kam er allerdings nicht. Denn wegen seiner zu weiten Hose musste der Langfinger immer wieder das rutschende Beinkleid nach oben ziehen und konnte deshalb vom Detektiv mühelos gestellt werden. Wenn er nur wenigstens einen Gürtel gestohlen hätte... Keine Nerven zeigte ein Bankräuber, der eine Sparkasse in Bergstedt überfiel. Zuerst ging alles glatt und der Mann konnte mit 20.000 DM Beute fliehen. Doch kurz darauf stattete er der Filiale einen erneuten Besuch ab: Er hatte den Schlüssel seines Fluchtwagens auf dem Tresen liegengelassen. Später entdeckte die Polizei, dass der Mann vor dem Überfall neben den Schlüsseln auch auch seinen Pass 'vergessen' hatte - dieser lag nämlich vor der Sparkasse auf dem Bürgersteig... Jack Wright aus dem sonnigen Kalifornien hatte sich darauf spezialisiert, in Abwesenheit der Besitzer in Eigenheime einzubrechen. Sein Modus operendi war, die Hintertür mit einer Kreditkarte zu öffnen, sich einige Sachen zu schnappen und schnell wieder zu verschwinden. So auch bei seinem letzten Einbruch. Doch dieses Mal ließ er in der Eile die Kreditkarte, die er zum Aufhebeln der Tür benutzte, am Tatort zurück. Bedauerlicherweise war es seine eigene. Ihren Überfall auf ein Gelsenkirchener Juweliergeschäft hatten sich zwei Räuber eigentlich ganz anders vorgestellt. Doch alles lief anders als sie es geplant hatten - der Inhaber des Geschäftes glaubte nämlich zuerst an den Scherz eines guten Bekannten, als ihm einer der Täter die Pistole unter die Nase hielt. Kurzerhand zog er den Räubern ganz einfach die Masken vom Gesicht. Von dieser Dreistigkeit völlig verunsichert suchten die geschockten Räuber das Weite... Fußspuren im Schnee hat die Polizei in Hanau direkt vor die Wohnungstür eines Tankstellenräubers geführt. Der maskierte und bewaffnete Mann hatte Bargeld und Zigaretten erbeutet und war zu Fuß geflüchtet. Die alarmierten Beamten brauchten bei der Fahndung nach dem Täter nur dessen frischen Spuren im Schnee zu folgen. Schneereste im Treppenhaus führten die Polizisten dann auch noch zur richtigen Wohnung, wo der 24-Jährige festgenommen wurde. Hänsel und Gretel lassen grüßen... Wirklich Pech hatte ein junger Mann, der sich die Wartezeit vor einem Bahnübergang mit einer Haschpfeife verkürzen wollte. Er nahm sich etwas Marihuana aus demm Handschuhfach, stopfte gemütlich seine Pfeife und begann zu rauchen. Leider übersah er, dass neben ihm am Bahnübergang ein uniformierter Beamter einer Sondereinheit gegen Bandenkriminalität wartete. Dieser saß in einem auffallend gekennzeichneten Truck seiner Einheit, auf dem neben diversen Parolen gegen Jugendkriminalität auch das Wort 'Polizei' in 35 cm hohen Buchstaben auflackiert war. Eine kaltblütige Postangestellte hat in Brandenburg einen Räuber ausgetrickst. Der Mann hatte die Angestellte des Postamtes in Pritzwalk mit einer Pistole und den Worten «Das ist ein Überfall, Geld her!» bedroht. Die Frau verlangte daraufhin zuerst seinen Personalausweis, den der Räuber ihr tatsächlich aushändigte. Anschließend trollte er sich mit einer geringen Menge Bargeld - und ohne seinen Ausweis. Den ließ er nämlich auf dem Postamt zurück. Die Polizei konnte den 31jährigen daraufhin bequem ermitteln und festnehmen. Ausgerechnet im Blickfeld der Videoüberwachung einer Schweriner Polizeistation durchsuchte ein jugendlicher Dieb einen anderen Jugendlichen nach Zigaretten und nahm seinem Opfer das Portemonnaie ab. Die Beamten, die das Geschehen auf dem Bildschirm verfolgten, mussten nur noch vor die Tür gehen, um den überraschten Täter festzunehmen... Gelegenheit macht Diebe - für einen 35jährigen Mann aus Hüsten im Sauerland ergab sich die folgenreiche Gelegenheit mit dem Fund einer ec-Karte samt PIN-Nummer. Der Mann konnte der Versuchung nicht widerstehen und hob, statt die Karte zurückzugeben, eine vierstellige Summe ab. Dabei geriet er, ohne es zu ahnen, daß ins Visier einer Überwachungskamera. Als die Aufnahme veröffentlicht wurde, staunte die Polizei: Dass Konterfei des Gesuchten prangte gleich doppelt in der Zeitung - einmal im Zusammenhang mit der Kontokarte, einmal als Porträt des neuen Schützenkönigs. Schlecht informiert war offenbar ein Einbrecher aus Köln. Denn der verhinderte Räuber hatte als Einbruchsziel ausgerechnet eine Bankfiliale ausgesucht, die erst in zwei Wochen eröffnet werden sollte. Erst nachdem er die Hintertür des Kreditinstituts mit einer Betonplatte eingeschlagen und dann in die noch nicht möbilierte Schalterhalle eingedrungen war, bemerkte er, dass da wohl nicht so viel zu holen ist und machte sich mit leeren Händen aus dem Staub. Weit kam er aber nicht - die Polizei verhaftete ihn noch am Tatort. Drogen können vergesslich machen. Aber das hat ein Süchtiger in Essen wohl gerade vergessen, als er aus Langeweile die Beamten einer 'Mobile Wache' ansprach: 'Habt Ihr nichts zu tun? Wollt Ihr mich mal überprüfen?' Die Beamten taten ihm den Gefallen, wurden dann aber schnell förmlich. Denn die Polizisten fanden heraus, was der Süchtel offenbar schon vergessen hatte - nämlich, das er mit zwei Haftbefehlen gesucht wird und noch 349 Tage Haft zu verbüßen hat. Bei so viel Dummheit half auch keine schnelle Flucht mehr... Als Einbrecher macht dieser Mann eine jämmerliche Figur: Es gelang ihm zwar, durch ein Fenster erfolgreich in den Keller einer Bank einzudringen, aber er zog sich beim Einsteigen an den Glasscherben schwere Verletzungen zu. Im Keller stellte er fest, das er von dort keinen Zugang zu den Räumen gibt, in denen das Geld aufbewahrt wird. Zudem blutete er recht heftig und war nicht mehr in der Lage, wieder durch das Fenster in die Freiheit zu klettern. Also suchte er ein Telefon und rief die Polizei ... Peinlich: Bei dem Versuch, Altkleider aus einem Container zu entwenden, blieb der 29jährige Langfinger kopfüber in demselbigen stecken und mußte von der Polizei befreit werden. Um sich Zutritt zu verschaffen, warfen drei jugendliche Straftäter eine Bowlingkugel durch das Schaufenster eines Geschäftes in Waynesboro, Va. Nach dem Einbruch ließen sie Kugel am Tatort zurück - verziert mit dem eingravierten Namen eines der Täter... Intensiver Fischgeruch hat der Polizei im südwestenglischen Sharpness bei der Aufklärung eines Einbruchs geholfen. Zwei betrunkene dänische Seeleute hätten beim Landgang in der Hafenstadt zwei Autos bei einem Fahrzeughändler aufgebrochen und damit eine folgenreiche Spritztour auf dessen Parkplatz unternommen. Dabei demolierten sie 31 Fahrzeuge und richteten einen Sachschaden von umgerechnet 1,3 Millionen Mark an. Danach begaben sich die beiden 17 und 19 Jahre alten Männer wieder auf ihr Schiff. Kurz darauf erschien auch die Polizei. Der anhaltende Fischgeruch in den Autos hat die Beamten auf die richtige Spur gebracht. Sein überaus intensiver Körpergeruch ist einem Bankräuber aus Kalifornien zum Verhängnis geworden. Laut der Kassiererin stank der Mann so, 'das es einem den Atem verschlagen hat'. Kurz darauf konnte die Polizei den Stinkstiefel in einem Hotel unweit des Tatortes festnehmen. Ein Bediensteter, der in den Medien von dem Geruchsproblem des Räubers gehört hatte, hatte die Polizei informiert. Ziemlich blöde stellten sich eine Gruppe Halbstarker aus Michigan City im US-Bundesstaat Indiana an, die einen alten Mann über den Haufen schießen wollten: Die Jugendlichen umstellten den betagten Mann und eröffneten das Feuer. Im darauf folgenden Kugelhagel blieb der Rentner zum Glück unverletzt, zwei der schießwütigen Jugendlichen aber mussten mit schweren Schußverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Im September 1997 verhafteten amerikanische Polizisten einen lang gesuchten Einbrecher namens 'Bob' auf frischer Tat. Bei sich trug der Mann einen Sack voller Frauenkleider. Nachdem ein Hausdurchsuchungsbefehl ausgestellt worden war, machten sich die Ordungshüter daran, das Haus des Serientäters zu durchsuchen. In der ordentlich aufgeräumten Behausung fiel den Beamten sofort ein Brief auf, der auf dem Tisch lag: Lieber Bob, leider ist gestern Abend die Waschmaschine kaputtgegangen. Könntest du nicht eine neue für uns stehlen? Bei der Gelegenheit könntest du auch eine Küchenmaschine mitbringen, du weisst ja, wie sehr ich eine brauche. Mutter hat übrigens Probleme mit der Fernbedienung ihres Videorekorders. Es ist ein Panasonic NV-F55. In der Brottrommel findest du ein paar Mark für's tanken. P.S.: Könntest du Mama bitten, die Kleider zu waschen, die du mir besorgt hast? Ich bin übrigens mit Paula unterwegs, Möbel für ihr neues Appartment besorgen. Ich werde also erst in zwei oder drei Tagen wieder zuhause sein. Wir haben den Transporter vom alten Swenson genommen, der liegt noch für ein paar Tage im Krankenhaus und merkt das sicher nicht. Um 12.01 wurde ein 21jähriger Mann aus dem Gefängnis in Michigan entlassen. 9 Minuten später, um 12.10, befand er sich schon wieder hinter Gittern. Denn gerade mal draußen, kletterte er über einen Zaun zurück in den Knast, um einem Kumpel eine Zigarette zu geben. Diese Aktion brachte ihm weitere 90 Tage ein. Der Drogenhändler Jesus T. Rodiguez zog die Aufmerksamkeit förmlich auf sich, als er eine Bankfiliale in Strongsville, Ohio betrat und zwei große Einkaufstüten mit über 300.000 Dollar Bargeld vor den verdutzten Angestellten entleerte, um die Moneten auf sein Konto einzuzahlen. Als er sich auf dem Einzahlungsvormular auch noch als Arbeitsloser ausgab, verständigten die Bankangestellten die Polizei. Selten dämlich stellte sich ein Dieb an, der aus einem Heimwerkermarkt in Albuquerque einen Anhänger zu stehlen versuchte. Der Mann fuhr mit seinem Toyota Pickup zu dem Markt, befestigte einen Anhänger an der Anhängerkupplung seines Fahrzeugs und raste blitzartig davon - um einige Meter weiter wegen überhöhter Geschwindigkeit einen Unfall zu bauen. Also kehrte er wieder um und holte sich einen zweiten Anhänger. Diesmal schaffte er es, ganze 70 Meter zurückzulegen, bevor er ihn verschrottete. Während sich der verhinderte Dieb seinen dritten Anhänger holte, bemerkte der örtliche Sheriff die beiden ramponierten Anhänger am Strassenrand und hielt an, um der Sache nachzugehen. Gerade in diesem Moment fuhr der Meisterdieb mit dem dritten Anhänger vorbei und streifte mit dessen Kotflügel den Streifenwagen. Der Sheriff sprang in sein Fahrzeug und machte sich daran, den Unfallfahrer zu verfolgen - bei gemächlichen 40 Km/h. Denn schließlich hatte der Möchtegern-Dieb mittlerweile gelernt, dass Anhänger bei hoher Geschwindigkeit eine eigene Fahrdynamik entwickeln. Schließlich wurde er angehalten, verhaftet und wegen dreifachen Autodiebstahls angeklagt. Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen. Diese Erfahrung mussten unbekannte Räuber machen, die in Seulingen bei Göttingen nachts durch ein Fenster in eine Sparkassenfiliale eindrangen um den Tresor aufzubohren. Doch statt des Tresors trafen sie die Wasserleitung... Ein gestochen scharfes Bild lieferte die Überwachungskamera von einem 40jährigen Räuber aus Edmonton, Alberta. Er hatte vergessen, vor dem Überfall seine Sturmhaube über das Gesicht zu ziehen. Ein Hoch auf die moderne Technik. Morgan Ottridge freute sich jedenfalls wie wahnsinnig über die Wahlwiederholungsmöglichkeit seines Telefons, konnte er doch durch sie den Mann ausfindig machen, der nachts in sein Haus eindrang und seine Playstation, seinen Großbildfernseher und seine hochwertige Lederjacke stahl. Zudem fehlte auch noch sein schnurloses Telefon. Also drückte Ottridge auf die 'Beep'-Funktion seines Telefons, die helfen soll, den verlegten Hörer wiederzufinden. Und tatsächlich vernahm er ein entferntes Piepen, das aus der Hecke des Nachbarhauses kam. Dort entdeckte er den Hörer und drückte die Wahlwiederholung - es meldete sich ein Taxiunternehmen. Die Polizei fand heraus, das sich ein Mann um 2:20 in der Frühe nur einige Blocks weiter abholen ließ und einige Sachen in das Taxi verlud - unter anderem einen Fernseher mit Großbildschirm. Und da der Dieb nicht der hellste war, ließ er sich auch direkt vor seiner Wohnungstür absetzen. Als Sternstunde geistiger Umnachtung muß der Versuch eines Mannes gelten, den Portier eines Hotels zu überfallen. Zuerst täuschte er vor, ein Zimmer mieten zu wollen und füllt mit akribisch das Anmeldeformular mit seinen eigenen Angaben aus. Dann zückte er seine Pistole und raubte den Portier aus. Das Anmeldeformular blieb zurück... Rauchen gefährdet nicht nur die Gesundheit sondern auch unehrliche Zeitgenossen, wie zwei Einbrecher in Luzern zu spüren bekamen: Sie rauchten in ihrem Hotelzimmer so stark, daß der Feueralarm auslöste. Die Feuerwehr fand in dem Raum zwar kein Feuer vor, dafür aber eine ansehliche Menge Diebesgut, das von der Polizei zwei Einbrüchen zugeordnet werden konnte. In Baltimore im US-Bundesstaat Maryland hat ein Autodieb ein von ihn entwendetes Auto als gestohlen gemeldet, nachdem es von der Besitzerin entdeckt und abgeschleppt worden war. Der Dieb erklärte den Beamten, dass ihm der Wagen vor der Haustür gestohlen worden sei. Wenig später musste er zugeben, ihn zuvor selber gestohlen zu haben. Abgeschleppt wurde das Fahrzeug im Auftrag der rechtmäßigen Eigentümerin, die durch Zufall ihren Wagen nur einen Kilometer von dem Ort gefunden hatte, wo er ihr von dem 20jährigen mit vorgehaltener Waffe gestohlen wurde. Ein gutes Geschäft witterte ein junger Dealer aus Eschwege, als er zufällig an einer privaten Feier an einem Sportplatz vorbeikam. Leider ahnte er nicht, dass es sich bei den feiernden Männern in Freizeitkleidung, denen er kurz entschlossen seine Ware anbot, ausschließlich um Polizisten handelte... Zu den dümmsten Drogendealern Deutschlands kann man sicherlich auch den 36jährigen arbeitslosen Betonbauer aus Waltrop zählen, der in der Szene Visitenkarten mit Foto und Handynummer verteilte, um für seinen Drogen-Home und Bringservice zu werben... JETZT DAS ENTSPRECHENDE DIEBESGUT : Was manche Gauner so alles mitgehen lassen... Für zwei amerikanische Teenager war die Versuchung zu groß, einfach so an einem Streifenwagen vorbeizugehen ohne ihn für eine Spritztour auszuleihen. Wo doch die blöden Bullen, die gerade einen Verkehrssünder kontrollierten, freundlicherweise den Schlüssel haben stecken lassen. Doch weit kamen die Kids nicht - sie konnten nämlich die Sirene, die sie versehentlich eingeschaltet hatten, nicht wieder ausschalten und zogen so die Aufmerksamkeit der Ordnungshüter förmlich auf sich... Es gibt Diebe, die überfallen alte Damen im Stadtpark oder stehlen kleinen Kindern den Lutscher. Das Risiko, bei derartigen kriminellen Umtrieben erwischt zu werden, ist relativ gering. Doch manche Ganoven suchen bewußt die Gefahr - so auch der Dieb, der von einem Polizeipicknick den noch heißen Grill stahl... Ein ganzes Einfamilienhaus -samt Möbeln, Keller, Scheune und Wasserpumpe- ist in Serbien gestohlen worden. Bis heute ist unklar, wie die Diebe das 140 Quadratmeter große, unterkellerte Haus aus der Innenstadt der 50.000 Einwohner großen Stadt Sabac unbemerkt abtragen konnten. Der seit mehreren Jahren als Gastarbeiter in Italien lebender Eigentümer fand bei seiner Heimkehr nur noch eine Wiese vor... Weil sie dringend Material für den Bau ihres Hauses benötigten, schraubten zwei Männer aus Rumänien fünf Meter Eisenbahngleis aus dem Boden. Die Schienen sollten als Dachbalken dienen. Der Diebstahl wurde erst bemerkt, als ein Zug entgleiste... In Polen haben Diebe eine 15 Tonnen schwere Stahlbrücke mitgehen lassen. Offenbar wollen sie die lange nicht benutzte, aber historisch bedeutsame Straßenbrücke als Schrott verkaufen. Passanten, die die Demontage beobachteten, gingen davon aus, dass es sich dabei um Reperaturarbeiten handeln würde. Hengshui, ein Stahlwerk südlich von Peking, war schon zwei Jahrzehnte in Betrieb, als angeordnet wurde, das Werk stillzulegen. Als man es nach einem Dreivierteljahr wieder eröffnen wollte, war es verschwunden. Hunderte von Dieben hatten in unermüdlicher Nachtarbeit beide Hochöfen auseinandergeschweißt, alle Rohre ausgegraben und 30 Häuser Stein für Stein abgetragen. Unbekannte Diebe haben von dem Expo-Gelände in Hannover 20 Tonnen Wüstensand aus den Vereinigten Arabischen Emiraten gestohlen. Das Land präsentierte auf dem Expogelände ein Wüstenfort und hatte den Sand speziell für diesen Zweck eingeflogen. Unklar ist, wie die Diebe die rund 600 Säcke unbemerkt abtransportieren konnten und, was noch viel interessanter ist, was sie um alles in der Welt mit 20 Tonnen Wüstensand anfangen wollen. Ganze Arbeit hat ein Hotelgast im sächsischen Freital geleistet, der ein komplettes Doppelzimmer leergeräumt hat. Unklar blieb, wie der Mann unbemerkt den Fernseher, die Minibar, den Kühlschrank, das Telefon, zwei Federbetten, zwei Kopfkissen und sechs Kunstdrucke aus dem Hotel schaffen konnte. Außerdem knackte der Dieb auch noch den Zigarettenautomaten des Hotels und hinterließ eine unbeglichene Telefonrechnung. Aber immerhin hatte er die Zimmerrechnung im voraus bezahlt. Das Polen so eine Art europäisches Bermudadreieck in Sachen Automobile ist, ist allgemein bekannt. Aber was unbekannte Diebe dazu bewogen hat, einen vor der Polizeiwache in Danzig abgestellten Gefängnistransporter zu stehlen, wird wohl für immer ihr Geheimnis bleiben... Wenn amerikanische Touristen das Weiße Haus besuchen, dann nehmen sie gerne Handtücher oder andere greifbare Kleinigkeiten als Souvenir mit. Ganz anders in Swaziland. Als der Sprecher des Parlaments Mgabhi Dlamini die Farm des regierenden Königs Mswati III besuchte, stahl er keine Handtücher sondern - eine Handvoll königlicher Scheiße. Für Swaziland ein Skandal, denn Dung aus dem Besitz des Königs soll magische Kräfte besitzen. Mgabhi hingegen weist von sich, durch den königlichen Haufen seine politische Kariere fördern zu wollen. Gott selber habe ihn instruiert, den Haufen zu stehlen. Nicht schlecht staunte auch ein Schäfer aus Derwitz bei Potsdam - Unbekannte hatten ihm des Nachts seine komplette Schafherde (100 Tiere) gestohlen... In einer New Yorker Kirche wurde einst eine Statuette des kleinen Jesus gestohlen. Zwei Jahre später wurde sie zurückgebracht. Der Magen und der Kopf der Figur waren ausgehöhlt - offensichtlich wurde die Statue zu einer Marijuanapfeife umfunktioniert... Ein offensichtlich erkälteter Dieb mit Schweißfüßen und dritten Zähnen beschäftigte die Polizei in Münster - dieser hatte innerhalb weniger Tage aus verschiedenen Geschäften mengenweise Superhaftcreme, Fußfrischcreme und Hustenbonbons gestohlen. In der Ukraine wurden zwei Mitarbeiter eines Atomkraftwerkes festgenommen, die einige Meter Stromkabel aus der Anlage entwenden wollten. Der Diebstahlsversuch löste einen Kurzschluss im Kraftwerk aus, das kurzzeitig abgeschaltet werden musste. Wollen Sie mehr? Einige weitere Fälle ungewöhnlicher Diebstähle habe ich für den Ruhrlink dokumentiert. In der Türkei wurde eine 44jährige verhaftet, die einen turban-förmigen Grabstein von einem Friedhof geklaut hatte. Zöllner erwischten die diebische Touristin mit dem Spleen für ausgefallene Souveniers an der Grenze... Zwei Diebe montierten die im Vorraum einer Essener Sparkassenfiliale installierte Videoüberwachungskamera ab und nahmen sie mit. Den von der Kamera überwachten Geldautomaten ließen die Männer links liegen. Im elsässischen Mülhausen haben unbekannte Diebe aus der Kühlhalle einer Nahrungsmittelfirma 186 Weihnachtskuchen gestohlen. Alle anderen Leckereien ignorierten sie. Ein Firmensprecher wundert sich: «Ich weiß ehrlich nicht, was sie mit 186 Kuchen anfangen wollen, außer sie alle zu essen. Kuchen sind nicht wirklich ein Produkt für den Schwarzmarkt.» In Herne stahl ein 36jähriger Mann 100 Tütchen mit Fußball-Sammelbildern. Seine Ausrede: «Ich kriege mein Sammelalbum einfach nicht voll» Einer Radiostation in Burgess Hill, Sussex wurde in der Nacht von unbekannten Dieben die Sendeantenne gestohlen. Die Mitarbeiter des Senders bemerkten den Verlust erst am nächsten Morgen, als sich die Anrufe von Hörern mehrten, die nur noch statisches Rauschen empfingen. Im schleswig-holsteinischen Itzehoe entwendeten Diebe eine 108 Jahre alte Turmspitze der St. Laurentii-Kirche. Arbeiter hatten das kupferne Schmuckstück, welches seit 1894 eines der Ecktürmchen der Kirche zierte, bei Sanierungsarbeiten abgebaut und auf einem Gerüst abgelegt. Ein Kirchensprecher bezeichnete den Materialwert als gering, allerdings liesse sich bei einer eventuellen Rekonstruktion die über hundert Jahre alte Patina nur sehr schwer nachahmen. In Hagen stahlen unbekannte Diebe einen Sattelzug mit 30.000 Litern Rum. Na, dann mal Prost... Das ist wirklich dreist: Nach einem missglücktem Überholmanöver eines Kleinwagenfahrers schleuderte ein VW-Käfer in Wuppertal über die schneeglatte Straße und landete im Graben. Der Unfallgegner joggte rüber, klaute die abgerissene Stoßstange der verunfallten Knutschkugel und machte sich mit der Beute von dannen. Einen nicht ganz alltäglichen Verlust mußte die Michigan State University im Jahre 1991 hinnehmen: Unbekannte stahlen den Elektro-Ejakulator der universitätseigenen Tierklinik. Das 1.200 Dollar teure Gerät wird üblicherweise zur künstlichen Befruchtung von Tieren eingesetzt. Zu welchen Zwecken es der Dieb einsetzen will - darüber kann nur spekuliert werden... Besonders hungrig waren offenbar die Einbrecher, die in die Kantine einer Schule in der französischen Dordogne eindrangen: Sie stahlen 400 Fertigmahlzeiten, die im Kühlschrank für die Schüler bereit standen. Das hätten sich die Hollywoodstars nicht träumen lassen, als sie sich zum 'Vor-Oscar-Dinner' trafen. Eine Woche vor der Verleihung der kleinen, vergoldeten Kerle hatte ein Angestellter der Transportfirma die begehrten Tophäen gestohlen. Materialwert der 54 gestohlenen Oscars zusammen: 34.000 DM. In Russland stahlen unbekannte Diebe fast 2km einer Gas-Pipeline. Gesamtgewicht: 250 Tonnen. Wenn einem ständig brummende Fliegen den letzten Nerv rauben, dann tut Abhilfe Not. So dachte wohl auch ein umweltfreunlicher Dieb, der auf die chemische Keule verzichten wollte und deshalb ein biologisches Abwehrmittel stahl. Aber gleich 1.500 Venusfliegenfallen mitgehen zu lassen ist wohl doch etwas übertrieben... 'Geiz ist Geil', dachte sich wohl ein sparsamer Disco-Besitzer aus Ostfrankreich und stahl zwei Urinierbecken aus der Herrentoilette einer öffentlichen Bedürfnisanstalt, um damit die Toilette seines Tanzschuppens zu bestücken.
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